Die Erträge des Forums für Heil- und Religionspädagogik (früher "Würzburger Religionspädagogische Symposien") sind eine Fundgrube praktischer Arbeitsvorschläge und theoretischer Erkenntnisse für alle, die mit Behinderungen leben oder Menschen mit Behinderungen in schulischer und kirchlicher Bildungsverantwortung begleiten. "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" war Leitgedanke der in diesem Buch dokumentierten Tagung. "Brot" wird verstanden als das lebenswichtige Materielle, das aber nicht den Hunger nach Sinn stillen kann.
Verschiedene Wege zu einer sinnorientierten heil- und religionspädagogischen Arbeit werden gezeigt. Die didaktischen und methodischen Zugaenge fuer Gottesdienst, Religionsunterricht und Erwachsenenbildung werden von Grundsatzbeiträgen ergänzt. So sieht der Mediziner Linus S. Geisler die Achtung der Wuüde des Menschen als vordringliche "demokratische Aufgabe". Der Entwurf der behinderten Theologin Nancy L. Eiesland, der hier erstmals in deutscher Sprache erscheint, entwickelt aus der Begegnung mit dem "behinderten Gott" eine Befreiungstheologie der Behinderung.
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