Matthias Spenn
Die gegenwärtige gesellschaftliche Bildungsdiskussion konzentriert sich vor allem auf vermehrte Anstrengungen bei schulpädagogischen Reformen. Allerdings wird dies den tatsächlichen Herausforderungen nicht gerecht. Denn wichtige Bildungsprozesse vollziehen sich bei Kindern und Jugendlichen zeitlich vor der Schule und im familiären, häuslichen und örtlichen Umfeld, aber auch in den Kindertageseinrichtungen; und neben und außerhalb der Schule gewinnen mit zunehmendem Alter Bildungsgelegenheiten an Bedeutung, die sich Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit selbst suchen, die Eltern für sie organisieren oder die sie in den vielfältigen Angeboten freier Träger der Jugendhilfe oder privater Träger finden. In der Erwachsenenbildung spielen Konzepte des lebenslangen Lernens eine wichtige Rolle.
Das gesamte Referat als PDF-Datei:
© Comenius-Institut 2004-2011